Lukas Kilian krönt sich zum „Ninja Warrior Allstar“

Bei Ninja Warrior Allstars duellieren sich die besten Athletinnen und Athleten der vergangenen Jahre um den Gesamtsieg. Am Sonntag stand das große Finale auf dem Programm. sport.de blickt auf die spannende Show zurück.

In fünf Vorrundensendungen haben sich die prominentesten Ninjas Deutschlands in packenden Duellen gemessen. Die 20 besten Athletinnen und Athleten schafften es in das Finale, in dem es zunächst zu zehn Aufeinandertreffen kam. Dabei entschied das Los über die jeweiligen Paarungen.

Folgerichtig erreichten zehn Ninjas die zweite Stage. Hier hieß es erneut: Eins gegen Eins. Die Gewinnerinnen und Gewinner schafften es in die dritte Runde, in der es an die Endlose Himmelsleiter ging. Dort mussten die Ninjas einzeln antreten. Die beiden Besten qualifizierten sich für den Power Tower, der die Entscheidung brachte.

Wie sahen die Hindernisse im Finale aus? Wer schaffte es an den Power Tower? Und wer krönte sich zum „Ninja Warrior Allstar“ und sicherte sich damit die stolze Summe von 50.000 Euro? Hier kommen die Antworten!

Casselly und Sibon fliegen in Runde eins raus
Nachdem sich René Casselly letztes Jahr zum ersten „Ninja Warrior Germany“ gekrönt hatte, wollte er in dieser Staffel auch den Allstars-Titel holen. Damit hätte sich der 25-Jährige, der bei Ninja Warrior Team ebenfalls schon siegreich war, das „Triple“ schnappen können.

Doch für Casselly war schon in der ersten Runde gegen Lukas Kilian Endstation. „Ich will auch das Triple gewinnen und Allstar werden, deswegen bin ich im nächsten Jahr wieder dabei, um mir den Titel zu holen“, versprach Casselly. Kilian hatte nach der ersten Runde derweil doppelten Grund zur Freude. So sicherte er sich zusätzlich die 5.000 Euro für die schnellste Vorrunde.

Astrid Sibon verlor ihr Duell gegen Arleen Schüßler. In der ersten Allstars-Staffel hatte sich „Krasstrid“ noch zur „Last Woman Standing“ gekürt.

Neben Schlüßer und Kilian erreichten Max Görner, Leonardo Calderon, Benjamin Grams, Stefanie Edelmann, Sladjan Djulabic, Benjamin Schmidt-Markurt, Daniel Schmidt sowie Eric Zekina die zweite Runde.

Steffi Noppinger wird „Last Woman Standing“
Stefanie Noppinger gewann wie schon in der regulären Staffel den Titel der „Last Woman Standing“. Die Österreicherin siegte in der zweiten Stage gegen Arleen Schüßler. Dafür kassierte sie 25.000 Euro Preisgeld.

„Es war wirklich ein Rennen auf Augenhöhe. Die Entscheidung war so knapp“, sagte Edelmann, die Schüßler als „unglaublich stark“ lobte.

Im Duell zwischen Benjamin Schmidt-Markurt und Sladjan Djulabic kam es zu einer kuriosen Szene. Bei einem Übergang Schmidt-Markurts spritzte Wasser hoch. Allerdings war nicht eindeutig zu erkennen, ob es tatsächlich zu einer Wasser-Berührung kam. In Absprache mit den anderen Ninjas zogen letztlich Schmidt-Markurt sowie Djulabic in die nächste Runde ein, sodass ein Athlet mehr als ursprünglich geplant an die Himmelsleiter durfte.

Zudem erreichten Eric Zekina, Benjamin Grams sowie Lukas Kilian die dritte Stage.

„Clucky Luke“ krönt sich zum „Ninja Warrior Allstar“
An der Endlosen Himmelsleiter setzten sich Djulabic sowie Kilian durch, sodass es zwischen den beiden Athleten zum großen Showdown am Power Tower kam. Sladi schaffte es damit wie bereits in der ersten Allstars-Staffel im vergangenen Jahr erneut in die letzte Runde der Show.

Am Power Tower konnte sich Kilian schnell einen Vorsprung herausarbeiten, den er bis zum Buzzer souverän verteidigte. Dadurch krönte sich der 29-Jährige zum „Ninja Warrior Allstar“ und räumte gleichzeitig die 50.000 Euro ab. „Ich danke allen Leuten, die jemals mit mir trainiert haben“, sagte ein emotionaler Kilian nach seinem Triumph.

Wie sahen die Stages im Finale aus?
Die erste Runde begann mit dem Pfeil-Sprung. Über den Wellen-Schlitten mit Pendelstamm ging es weiter an die Flug-Bretter mit Hangel-Korb. Wer sich an den Chaos-Bällen nicht aus dem Gleichgewicht bringen ließ, fand sich am Klacker wieder. Zum Abschluss ging es die Wand hoch.

Die zweite Stage startete mit den Surf-Brettern. Auf die Schwing-Flügel folgte das Hangel-Mikado. Danach trennte die Ninjas nur noch die Sprungstange 2.0 vom Kamin.

In Runde drei wartete die Endlose Himmelsleiter, die bis unter das Hallendach reichte. Die beiden Ninjas, die in der besten Zeit die komplette Himmelsleiter absolvierten oder die meisten der 35 Sprossen schaffen, sicherten sich ihren Platz am Power Tower, der die letzte Stage bildete.

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